"Vor der Frage: Was können wir tun? muss der Frage nachgegangen werden: Wie müssen wir denken?" (Joseph Beuys)

 

Interdisziplinäre wissenschaftliche Grundlagen und Methoden des Herangehens

Hält unser Denken Schritt mit den tiefgreifenden Veränderungen in Wissenschaft, Technik, Wirtschaft und Gesellschaft? Was müssten wir neu lernen, um mit der zunehmenden Komplexität und Dynamik der Entwicklungen verständiger als bis- her umzugehen? Das sind die Ausgangsfragen, die unsere Arbeit begründen. Mit diesen Fragen haben wir uns in den vergangenen zwei Jahrzehnten in interdisziplinären Gesprächen zwischen Natur- und Sozialwissenschaften, Hirnforschung und Kognitionswissenschaften, Kunst und Philosophie – so z.B. im Rahmen des Bergweg-Forum Denken der Zukunft - intensiv useinander- gesetzt.

 

Mit dieser Grundlagenarbeit verfolgten wir das Ziel, die verbindenden Muster eines zukunftsfähigen Alltagsdenkens zu sondieren, das auf einem neuen "Sowohl-als- auch" basiert: Die Muster eines wieder einschließenden Denkens, einer kombi natorischen Intelligenz, die uns neue Lösungs- und Gestaltungsmöglichkeiten für unser Handeln im 21. Jahrhundert speziell in schwierigen Entscheidungssituatio nen eröffnet. Diese Arbeit mündete u.a. in zwei grenzüberschreitenden Studien:

 

Bernhard von Mutius, Die Verwandlung der Welt. Ein Dialog mit der Zukunft.
Klett-Cotta 2001 (2. Auflage) sowie Bernhard von Mutius (Hg.) Die andere Intelli-
genz. Wie wir morgen denken werden“
.
Klett-Cotta 2004 (2. Auflage).

 

Realisierte Ideen

Realisierte Ideen: Anregungen, die aufgegriffen wurden.15 Ideen und
Lösungsvorschläge, die nachhaltig wirken.
Ein Ausschnitt aus unserer Arbeit:

 

1. Begründung des interdisziplinären „Bergweg Forum Denken der Zukunft“ e.V.

2. Vision der Soziale Kooperationen und Begründung des Corporate Citizenship Netzwerks „Unternehmen: Partner der Jugend“

3. Gründung der DENKBANK (gemeinsam mit Eckard Minx und Lutz Engelke)

4. Der Transformation & Innovation Cycle – ein zirkuläres Prozessmodell für Führung und Organisation

5. Das Konzept der Zukunftsakademie

6. Spiegel-Studien zur Erfassung von Organisations- und Kultur-Entwicklungen

7. Das „Haus der Erneuerung“ – integrierte Architekturen für komplexe Veränderungsprozesse

8. Konzeption der Stuttgarter Management Symposien und der Johannisberger Gespräche

9. Wert- und Werte-Orientierung neu kombinieren: das Leitbild der Wertebelancierten Unternehmensführung

10. Grenzgänger-Kompetenz als erweiterte Führungskompetenz für die Wissensgesellschaft

11. Gestaltung neu denken: Gestaltungs-Kompetenz als zu entwickelnde Fähigkeit für den Umgang mit komplexen Prozessen

12. Crossing borders – Lernen von den sozialen und kulturellen Umwelten

13. Abschied von der Zentralperspektive: Lernen, in Beziehungen zu denken

14. „Die andere Intelligenz“ – als kreatives Vermögen und als soziales Phänomen der Wissensgesellschaft

15. Rethinking Leadership in the Knowledge Society – ein Vorschlag zur Neubewertung des intellektuellen und sozialen Kapitals

 

Bernhard von Mutius