"Ich weiß nicht, was ich gesagt habe, bevor ich nicht die Antwort des anderen darauf gehört habe" (Norbert Wiener)

 

Zukunftsforen, Akademien und Dialoge zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur

Neues zu wagen ist eine Forderung dieser Zeit. Bewährtes zu bewahren eine andere. Was aber ist damit jeweils gemeint? Ist Innovationsfähigkeit gleich Zukunftsfähigkeit oder braucht es dazu noch anderes, nachhaltigeres – beispiels- weise einen verantwortungsvolleren Umgang mit unseres immateriellen Res- sourcen, mit Wissen, Ideen und Werten?

 

Was sind die Bedingungen für gelungene Erneuerungsprozesse? Prozesse, die in einer komplexer werdenden Welt über den Tag hinaus wirken? Bieten die tradi- tionellen mentalen Modelle der Industriegesellschaft hierfür noch den geeigneten Rahmen? Oder muss nicht in allen gesellschaftlichen Bereichen in achtsamer Grenzüberschreitung und Wissensvernetzung neu gedacht und von einander gelernt werden?

 

Zukunftsperspektiven im Dialog entwickeln, durch das „Auf-Einander-Beziehen" unterschiedlicher Sichtweisen und Kulturen, Disziplinen und Sprachspiele wieder Vertrauen schaffen – das ist die Aufgabe, die wir uns gestellt haben. In neuen Lehrdialogen Zukunftsakademien, Management-Symposien und in den Gesprächen des Bergweg Forum Denken der Zukunft. Damit wir zu einer neuen Balance von Innovationsfähigkeit und Nachhaltigkeit, von Wert- und Werte- Orientierung finden.